Yayoi - Periode ca. 300 v. Chr. - 300 na. Chr.
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Yayoi ist ein Ortsname und bezieht sich auf den ersten Fundort von Keramik dieser Epoche. Dieser Keramik-Typ wurde erstmals 1844 in einem Bezirk in Tôkyô gefunden. Bedeutend ist der Beginn des Naßreisbaus. Die seßhafte Lebensweise und die gesicherte Nahrungsmittelproduktion hatten Einfluß auf die rasche Zunahme der Bevölkerung. Die Häuser waren nun alle gleich groß und hatten einen ovalen, etwa sechs mal acht Meter großen Grundriß. In der Mitte befand sich wieder die Feuerstelle. Das Schilfdach ruhte auf vier massiven Pfosten, die mit Balken und Stangen verbunden waren. Die Wände wurden durch dicke Strohbüschel gebildet. In der Nähe der Häuser befanden sich die ordentlich und regelmäßig angelegten Felder, und es gab ein ausgeklügeltes System der Bewässerung und der Abwässerbeseitigung. In dieser Zeit traten auch erstmals Metallwaren auf (u.a. die ersten Bronzeglocken). Nach chinesischen Berichten über Japan gab es in der Yayoi-Zeit auch
die ersten Kämpfe und Kriege unter den Japanern. Diese Kriege endeten
erst, als eine weibliche Herrscherin, Pimiko (auch Himiko oder Himeko
gelesen), die Macht im Zentrum des Landes übernahm. Das Land Wa ist warm und mild. Seine Bewohner gehen im Sommer und im
Winter barfuß und leben von rohem Gemüse. Sie wohnen in Häusern. Vater
und Mutter, Alte und Junge schlafen getrennt. Sie bemalen ihre Körper
rosa und rot, genauso wie die Chinesen Puder verwenden. Das Essen wird
auf Tellern aus Bambus oder Holz angerichtet, und jeder greift mit den
Fingern zu. Wenn jemand stirbt, fertigt man einen einzelnen Sarg an
ohne äußere Hülle. Die Gräber werden mit Erde bedeckt, so daß ein Hügel
entsteht. Bei einem Todesfall wird mehr als zehn Tage lang getrauert,
und man ißt kein Fleisch. Der Trauernde weint und klagt, während seine
Freunde singen, tanzen und Wein trinken. Wenn das Begräbnis vorüber
ist, begeben sich alle Familienmitglieder ins Wasser, um sich einem
reinigenden Bad zu unterziehen. Bei ihren Treffen und Sitzungen gibt es keine Unterschiede zwischen Vater und Sohn, zwischen Mann und Frau. Sie lieben Wein. Beim Anbeten schlagen höherstehende Männer einfach die Hände zusammen, ohne sich niederzuknien oder zu verbeugen. Sie leben lange, einige werden hundert Jahre alt, andere achtzig oder neunzig. Höherstehende Männer haben gewöhnlich vier oder fünf Frauen, weniger bedeutende zwei oder drei. Die Frauen sind weder unmoralisch noch eifersüchtig. Es gibt keinen Diebstahl und nur wenig Streit. Im Falle einer Gesetzesverletzung verliert der Mann für geringe Verbrechen Frau(en) und Kinder. Bei schweren Verbrechen werden alle Mitglieder seines Haushalts und auch die Verwandten ausgerottet. Es gibt Rangunterschiede, und einige Leute sind Untergebene der anderen. Steuern werden erhoben. In jeder Provinz gibt es Getreidespeicher und Märkte, wo unter der Aufsicht von Beamten getauscht wird. |
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übernommen von Marion Grein
Zur Geschichte Japans |
| 57 | jap. Delegation in China; König von Na in Wa leistet dem Hof der späteren Han Dynastie Tribut |
| Tribut und erhält ein goldenes Siegel | |
| 107 | Suisho, König von Wa sendet dem Hof der späteren Han Dynastie, Sklaven als Tribut |
| 239 | Himeko, Königin Yamatai, leistet dem Hof der Wei Dynastie Tribut und erhält den Titel " mit |
| Wei befreundete Königin von Wa " | |
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